Rasse
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Entstehung Während der islamischen Eroberung im 7. und 8. Jahrhundert wurden Berber mit Arabern gekreuzt. So entstand vor über 1000 Jahren der Araber-Berber. Durch gezielte Kreuzung erhielt man eine eigene Rasse, die auf unvergleichliche Weise die Vorteile dieser beiden Ursprungsrassen vereint. So tragen diese Pferde Mut, Nervenstärke, Robustheit und Treue des Berbers gleichermaßen in sich wie die Schnelligkeit, Ausdauer und Schönheit des Araberpferdes. Der in Nordafrika heimische Berber ist neben dem Araber die zweite Gründerrasse und wie der Araber “Urquell” nahezu sämtlicher Pferderassen der Welt. Er ist wie der Araber, sein besser bekannter Nachbar, ein Wüstenpferd, aber beide unterscheiden sich deutlich voneinander in Aussehen und Charakter. Man kann sogar davon ausgehen, dass der Berber älter ist als der Araber. Die genaue Abstammung bleibt jedoch strittig, und da es keine Aufzeichnungen gibt, wird es wahrscheinlich auch so bleiben.
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Verbreitungsgebiet der Araber-Berber in Nord-Afrika
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Verbreitung In Ländern wie Spanien, Frankreich und Italien ist das Araber-Berber-Pferd bereits seit längerem bekannt und erfreut sich dort genauso großer Beliebtheit wie in seinen Ursprungsländern Marokko, Algerien und Tunesien. Der Araber-Berber stellt mit einem Anteil von 90% der Pferde an der Gesamtpopulation die am weitesten verbreitete Pferderasse Nordafrikas dar, gefolgt vom reinrassigen Araber, dem Anglo-Araber und dem Berber.
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Beschreibung Der Araber-Berber zeichnet sich durch seine weichen, fließenden Gänge aus. Menschen mit empfindlichen Rücken wissen dies beim Reiten sehr zu schätzen. Das Stockmaß zwischen 1,50 m und 1,60 m sowie der kräftige Bau machen sie auch zum idealen Partner für größere oder schwerere Reiter! Bei unseren Pferden legen wir größten Wert auf einen ehrlichen Charakter. Die Pferde mögen gerne die Nähe des Menschen, sind wachsam und als alte Kriegspferderasse nahezu unerschrocken. Für anspruchsvolle Freizeitreiter eignen sie sich daher genauso wie für den Turniersport oder Western- und Distanzritte.
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RASSE-KURZPORTRAIT
Diese Pferde werden wegen ihres Charakters und ihrer Töltveranlagung von der marokkanischen Königsfamilie sehr geschätzt. Auch in diesem 4. Gang präsentiert sich der Araber-Berber mit ansprechender, aber nicht übertriebener Aktion und bewegt sich in einer Manier, die es ihm ermöglicht, diesen Gang auch während eines längeren Rittes ohne größere Anstrengung beizuhalten. In Marokko reitet man eben mal morgens 30 km zum nächsten Wochenmarkt und am selben Tag zurück, da benötigt man schon ein bequemes Pferd! |
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